make:Peace!

Dieses Programm umfasst alle sozial-psychologischen Angebote des Schulzentrums.

Allem voran die Peer-Mediation, bei der SchülerInnen aus der HAS und AHS Oberstufe als Peer-MediatorInnen, also StreitschlichterInnenausgebildet werden.

Die SchülerInnen unterschiedlichster Herkunftsländer lernen gemeinsame Werte und Möglichkeiten des friedlichen Umgangs miteinander kennen. Sie setzen sich mit der eigenen Einstellung zu Konflikten auseinander und werden in Konfliktmanagement geschult.

Die Peers führen dann den Klassenrat bei jüngeren SchülerInnen der Unterstufe (AHS, NMS) durch und übernehmen hier Leitungsfunktion. Sie erkennen Konfliktpotentiale in der Klassengemeinschaft und kennen Möglichkeiten des Umgangs damit. Sie lernen Regeln der De-Eskalation kennen und üben diese ein.

Zum Make-Peace Programm gehört weiters das Peer-Learning, d.h. Ältere lernen mit Jüngeren – Be-Buddy bedeutet in der AHS: SchülerInnen der 6. Klassen Lernen mit Kindern der ersten Klassen; in der berufsbildenden Schule lernen HAK-SchülerInnen mit HAS-SchülerInnen.

Daneben gibt es auch professionelle Mediationsangebote von LehrerInnen mit spezifischer Ausbildung dazu.

Mobbingfälle werden mit Hilfe geschulter LehrerInnen in Form von Schulmediation bearbeitet

Zur Bestärkung positiver Haltungen – haben wir im Rahmen des Make-Peace Projekts den sog. Fries-Peace Award eingeführt, ein Preis der jedes Jahr in mehreren Kategorien an den Schulen vergeben wird -  für besonderen sozialen Einsatz oder Einsatz für die Schulgemeinschaft. Die SchülerInnen erhalten im Rahmen einer Feier eine offizielle Urkunde, die dann oft auch Teil ihrer Bewerbungsunterlagen für Praktika oder Jobsuche wird.